
Was bedeutet „systemisch“?
Die Systemische Therapie hat sich aus der therapeutischen Arbeit mit Familien entwickelt. Kerngedanke der Systemischen Therapie ist die Annahme, dass der Schlüssel zum Verständnis und zur Lösung von Problemen nicht allein in der behandelten Person liegt, sondern auch im familiären oder beruflichen Zusammenhang zu finden ist. Die systemische Therapie stellt neben der Psychoanalyse, der Verhaltenstherapie und den humanistischen Therapien eine weitere bedeutende Therapieform dar und wurde 2019 der EU-Richtlinie für Psychotherapieverfahren hinzugefügt.
In der Systemischen Therapie legen wir den Fokus auf Beziehungsprozesse, die an der Entstehung Ihres Anliegens oder gar Traumas beteiligt und daher auch für mögliche Veränderungen von Bedeutung sind. Zu diesen Beziehungsprozessen gehören nicht unbedingt nur Familienmitglieder, auch der Freundeskreis, die eigene Ehe oder Partnerschaft oder das berufliche Umfeld können hier ausschlaggebend sein. Die beteiligten Personen müssen bei der Sitzung nicht anwesend sein.
Der systemische Gedanke geht von Ihrer Selbständigkeit aus. Sie sind Experte in eigener Sache. Meine Haltung ist geprägt von Akzeptanz, Einfühlungsvermögen, Unvoreingenommenheit und Wertschätzung. Gemeinsam arbeiten wir mit Ihren vielleicht auch ganz neu entdeckten Ressourcen und Kompetenzen und ich begleite Sie zu ihrer persönlichen Lösung.